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FAIR PLAY - Jugendkongress 2013
40.000 Teilnehmer aus 71 Schulen und elf Bundesländern sind für den 3. bundesweiten Malteser Schülerwettbewerb „Fit in FAIR PLAY“ gegen Gewalt und Mobbing an Schulen und in Sportvereinen angetreten und übertrafen alle Erwartungen mit vielen tollen Ideen und Aktionen, die es der Jury wieder sehr schwer machten, sich für die besten sieben Projekte zu entscheiden. Rund 300 Schüler aus ganz Deutschland fieberten am 6. Juni der Verleihung der „FAIR PLAY“-Trophy 2012 für die besten Schul- und Sportprojekte gegen Gewalt und Mobbing im Kölner Sport & Olympia Museum entgegen. TV-Moderatorin Romina Becks und Sportmoderator der Berliner o2-World, Desmond Squire führten durch das spannende Finale:
40.907 Teilnehmer aus 71 Schulen und elf Bundesländern sind für den 3. bundesweiten Malteser Schülerwettbewerbs „Fit in FAIR PLAY“ gegen Gewalt und Mobbing an Schulen und in Sportvereinen angetreten und übertrafen alle Erwartungen mit vielen tollen Ideen und Aktionen, die es der Jury wieder sehr schwer machten, sich für die besten sieben Projekte zu entscheiden.

Rund 300 Schüler aus ganz Deutschland fieberten am 6. Juni der Verleihung der „FAIR PLAY“-Trophy 2012 für die besten Schul- und Sportprojekte gegen Gewalt und Mobbing im Kölner Sport & Olympia Museum entgegen. TV-Moderatorin Romina Becks und Sportmoderator der Berliner o2-World, Desmond Squire führten durch das spannende Finale.
Kategorie: „Bestes Schülerkonzept“
Den 1. Preis in der Kategorie: „Bestes Schülerkonzept“ erhielt das „ELG“ – Elisabeth-Langgässer Gymnasium in Alzey (Rheinland Pfalz) aus den Händen von Profi-Motorsportler und Schirmherr Nick Heidfeld. Die Klasse 9e des Gymnasiums beschäftigt sich seit Dezember 2011 mit dem Projekt Aktiv gegen Mobbing und Gewalt und überzeugten die Jury mit gleich drei Aktionen. Die Schule präsentierte einen eigenen „ELG“- Aktionsbutton, drehte einen Präventionsclip und schriebe und komponierte einen eigenen Song gegen Mobbing und Gewalt.
Den 2. Preis erhielt die Grundschule Schwärzensee in Eberswalde (Brandenburg) von Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, ebenfalls Schirmherr und Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes. Der Schülerclub „Boxenstopp“ ist ein fester Bestandteil des Alltages an der Grundschule. Die rund 70 Mitglieder setzen sich für einen toleranten und fairen Umgang an der Schule ein. Durch diesen aktiven Einsatz erhalten die Schüler Punkte, die in Summe jeweils für die Farbe eines bestimmten Aufgabenbereiches stehen. Monatlich kommen alle Clubmitglieder im großen Plenum zusammen und besprechen anfallende Herausforderungen für ein gewaltfreies schulisches Leben. Eigenverantwortung im Umgang miteinander ist hier das große Ziel.
Den 3. Preis konnte die Benzenberg Realschule in Düsseldorf (NRW) mit nach Hause nehmen, überreicht von DFP-Fußball-Nationalspielerin Alexandra Popp. Im Mittelpunkt der Bewerbung von den rund 500 Schülern und Lehrern stand die groß angelegte Projektwoche im März 2012. Unter dem Titel „Eine Schule – Viele Kulturen“ setzen die Teilnehmer in den Tagen auf den interkulturellen Dialog und schärften ihren Blick für andere Lebensgewohnheiten, Kulturen und Religionen. Mit einem, eigens in der Projektwoche erstellten, Video konnten die Schüler auch die Fans von Fortuna Düsseldorf im heimischen Stadion zu mehr Respekt und Toleranz untereinander auffordern.
Kategorie „Bestes Musikvideo“ und „FiFP-Online-Award 2012“
Die Werkrealschule Kuppelnau in Ravensburg (Baden Württemberg) konnte die Jury in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ überzeigen mit dem großartigen Rap „Stop to Mob“. Gleich die ersten Zeilen des Raps rufen zum Handeln auf und animieren zu einem friedvollen und fairen Umgang miteinander: „Wird in deiner Klasse auch einer gemobbt? Zeit dass ihr das Ganze, endlich einmal stoppt. Denn wenn alle wegschauen haben Täter leichtes Spiel und mit deiner Hilfe kommen sie ganz schnell ans Ziel.“ Die „FAIR PLAY“-Trophy wurde durch TV-Moderatorin Shary Reeves verliehen.
Den „FiFP-Online-Award 2012“ bekam die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf (Nordrhein-Westfalen). Die Gesamtschule hatte sich mit gleich mehreren Gewaltpräventionsangeboten den Online-Wählern gestellt. Angefangen von eigens ausgebildeten Streitschlichtern bis hin zu Patenschaften der höheren Jahrgänge für jüngere Schüler. Die „FAIR PLAY“-Trophy wurde durch Schauspieler und TV-Moderator Thore Schölermann verliehen.
Kategorie: „Nachhaltige Idee“
In der Sonderkategorie „Nachhaltige Idee“ wurden der KEC „Die Haie e.V.“ und die Malteser Jugend ausgezeichnet. Die Junghaie des KEC und die Malteser Jugend in der Erzdiözese Köln haben gemeinsam eine „Fair Play-Charta“ entwickelt. Diese Ausarbeitung zeigt, wie in Sport und Freizeit ein faires und friedvolles Miteinander gestaltet werden kann. Das Vorhaben ist nachhaltig angelegt, denn zukünftig werden gemeinsame Projekttage zum Ausbau der Kooperation stattfinden. In der kommenden Eishockey-Saison lernen die Fans der Haie während eines Heimspiels in der Kölner Arena vor geschätzt 18.500 Menschen die Charta und das Engagement der beiden Gruppen kennen. Die „FAIR PLAY“-Trophy wurde durch den Schauspieler und Geschäftsführer des Vereins „Sprache gegen Gewalt“ Dirk Heinrichs verliehen.
Kategorie: „Engagiertester Malteser Standort“
In der Kategorie „Engagiertester Malteser Standort“ wurden gleich zwei Ortsgruppen aus Nordrhein-Westfalen geehrt. Der Malteser Hilfsdienst e.V. in der Stadt Hilden, die in einer lebendigen Kooperation mit der Wilhelm-Fabry Realschule in Hilden einen Projekttag zum Thema „Fit in FAIR PLAY“ initiierten. Und der Malteser Hilfsdienst e.V. in der Stadt Bergisch Gladbach, der gemeinsam mit dem SV Jan-Wellem und weiteren Sportvereinen ein internationales Fußballturnier durchführten. Die Internationalität wurde durch den Besuch von jungen Fußballspielern des F.C. Ganey Tikva (Israel) gekrönt. Die „FAIR PLAY“-Trophy wurde durch den Kölner Diözesanleiter Albrecht Prinz von Croÿ verliehen.
Neben dem Preisgeld, welches in diesem Jahr u.a. von der Firma ergobag kam, erhielten die Gewinner einen eigens für den Wettbewerb erstellten „Fit in FAIR PLAY“-Schulrucksack der Firma ergobag. Darüber hinaus erhielten alle teilnehmenden Schüler als Anerkennung ihre persönliche Teilnahmeurkunde.
Nach diesen beeindruckenden Aktionen im Fit in FAIR PLAY Schuljahr 2011/2012 haben sich alle Teilnehmer die Sommerferien am Schuljahresende redlich verdient.